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Seit über 37 Jahren ist das Jugendhaus in Veitsbuch eine beliebte Freizeit- und Bildungsstätte. Nun musste die Einrichtung des Katholischen Jugendwerks Landshut (KJW) eine energetische Sanierung über sich ergehen lassen. Rund 71.000 Euro wurden in das Selbstversorgerhaus investiert.

 

Für Jugendliche aus der Stadt und dem Landkreis Landshut ist das Jugendhaus Veitsbuch ein beliebter Ort für Bildungsveranstaltungen und Freizeitaufenthalte. Jährlich verzeichnet das Selbstversorgerhaus in der Gemeinde Weng 3000 bis 4000 Übernachtungen. Im vergangenen Jahr war es nun an der Zeit, das Gebäude, das in den 70er Jahren umgebaut und 1978 eingeweiht worden war, energetisch zu sanieren. 33 Fenster wurden ausgetauscht, die Heizungsanlage erneuert, eine Weichwasseranlage eingebaut, die Duschen ersetzt, eine neue Haustüre eingebaut und die Decke im Konferenzraum ausgetauscht. Die Kosten belaufen sich auf rund 71.000 Euro. Dank der Zuschüsse, die das Katholische Jugendwerk Landshut von der Stadt und dem Landkreis Landshut sowie von der Erzdiözese München und Freising und der Diözese Regensburg erhalten hat, konnten im vergangenen Jahr diese entscheidenden Verbesserungen im Haus vorgenommen werden. „Ohne die finanzielle Unterstützung hätten wir diese notwendige energetische Sanierung nicht durchführen können“, sagte 2. Vorsitzender Markus Hermann und bedankte sich bei allen, die diese Maßnahmen möglich gemacht haben.

Das Katholische Jugendwerk zählt aktuell 45 Mitglieder. Die Aktiven haben in den vergangenen Jahren in ehrenamtlicher Arbeit das Jugendhaus aufgebaut, erhalten und mit Unterstützung der Jugendlichen weiter ausgebaut. An so genannten „Werklwochenenden“ werden die ehrenamtlichen Mitglieder des KJW von Jugendlichen des BDKJ Landshut bei der Instandhaltung  des Hauses und der Außenanlagen unterstützt. Darüber hinaus finden zweimal jährlich, im Frühjahr und Herbst, Putztage des Vereins statt, an denen das Haus einer Grundreinigung unterzogen wird.

Für den laufenden Betrieb des Jugendhauses, das die Erzdiözese München und Freising einst gekauft und der Kirchenstiftung St. Peter und Paul übereignet hat, bekommt der Verein, der seinerzeit den Ausbau und seither die Verantwortung und die Verwaltung übernommen hat, keine staatlichen oder kirchlichen Zuschüsse. Haupteinnahmequelle sind – neben den Übernachtungsgebühren und Spenden – die Erlöse aus den Altkleider- und Altpapiersammlungen, die zweimal jährlich in der Stadt Landshut durchgeführt werden. Die nächste Sammlung findet am Samstag, 23. April, statt. Ab 8 Uhr sind die Jugendlichen dann wieder unterwegs, um die bereit gestellten Spenden einzusammeln.

Seit gut 40 Jahren werden diese Sammlungen in Landshut durchgeführt. Die Jugendlichen des BDKJ der Stadt Landshut hatten zusammen mit den Kolpingfamilien dadurch einst die finanziellen Voraussetzungen für den Ausbau des ehemaligen Gasthauses Angstl in Veitsbuch geschaffen. Neben der erheblichen Eigenleistung des Katholischen Jugendwerks trugen damals sowohl der Landkreis Landshut, die Stadt Landshut, die Diözese Regensburg sowie die Erzdiözese München und Freising mit großzügigen Zuschüssen zum Ausbau bei. Dazu kam noch ein Zuschuss des Bayerischen Jugendrings.

                                                                                                                       Andrea Hermann 

 

 


Durch die Zuschüsse von der Stadt und dem Landkreis Landshut sowie von der Erzdiözese München und Freising und der Diözese Regensburger Stadt und dem Landkreis Landshut sowie von der Erzdiözese München und Freising und der Diözese Regensburg finanzierte neue Haustüre. 

 

 

Ebenfalls neu: Auf einem Hinterglasfenster sind im Jugendhaus Veitsbuch die vier Geldgeber verewigt, die in den 70er Jahren den Aufbau der Freizeit- und Bildungsstätte in Veitsbuch finanziell unterstützt haben.